Çalınan Dikkat (Stolen Focus)
Ein Buch, das sagt: Konzentrationsprobleme sind nicht deine Schuld. Es entlastet, doch die Belege tragen nicht überall gleich, das ADHS-Kapitel braucht Vorsicht.
Türkçe okuRead in EnglishLire en françaisAuf Reddit teilen
In Großbritannien erschien es im Januar 2022 bei Bloomsbury, in den USA im selben Monat bei Crown. Rund dreihundertfünfzig Seiten. Der vollständige Titel lautet Stolen Focus: Why You Can't Pay Attention, and How to Think Deeply Again.
Auf Türkisch ist es bei Metis Yayınları unter dem Titel Çalınan Dikkat: Neden Odaklanamıyoruz? erschienen, übersetzt von Barış Engin Aksoy, 320 Seiten. Beim Erscheinungsjahr widersprechen sich die Quellen. Bei Kitapyurdu steht 2024, in einem Bibliothekseintrag und in einer veröffentlichten Rezension 2022, in einem weiteren Eintrag ist eine dritte Auflage von 2023 vermerkt. Deshalb nenne ich kein Jahr.
Das ist kein ADHS-Buch. Aber es kursiert viel unter Leserinnen und Lesern mit ADHS, und ein Kapitel ist direkt ADHS gewidmet. Dieses Kapitel wird der wichtigste Teil dieses Textes sein. Diese Besprechung stützt sich auf das Inhaltsverzeichnis des Buches, die Verlagsbeschreibungen und veröffentlichte Rezensionen. Was die Kapitel vertreten, kann ich so weit erzählen, wie diese Quellen reichen; ich werde nicht so schreiben, als würde ich jeden Satz des Buches kennen.
Der Autor
Johann Hari ist ein britischer Journalist, Jahrgang 1979. Er hat am King's College in Cambridge Sozial- und Politikwissenschaften studiert und Kolumnen für The Independent geschrieben. Vorher erschienen von ihm Chasing the Scream (2015) über die Drogenkriege und Lost Connections (2018), das die gesellschaftlichen Wurzeln der Depression diskutiert. Alle drei folgen demselben Muster: Er beginnt mit seiner eigenen Not, spricht rund um die Welt mit Fachleuten und zeigt am Ende die gesellschaftliche Ursache hinter dem, was individuell aussieht.
In Haris Vergangenheit gibt es einen bekannten Makel, und es wäre nicht ehrlich, ihn zu übergehen. 2011 kamen Vorwürfe wegen Plagiaten und erfundener Passagen auf; einen Teil davon räumte er ein, wurde von der Zeitung suspendiert und ging später. Der Orwell-Preis, den er 2008 erhalten hatte, wurde ihm aberkannt. Im September 2011 gab er außerdem zu, unter einem falschen Konto Wikipedia-Artikel über sich selbst und über Journalisten, mit denen er im Streit lag, bearbeitet zu haben. Das widerlegt den Inhalt des Buches nicht von selbst. Aber es ist ein guter Grund, die Studien, die ein Journalist wiedergibt, nicht ungeprüft zu übernehmen, und beim Lesen dieses Buches braucht man genau diese Gewohnheit.
Die Ausgangsidee
Das Buch beginnt mit einem Geständnis: Hari merkt, dass seine eigene Aufmerksamkeit zerfällt. Die Einleitung setzt mit einer Szene in Memphis ein und baut auf seinem Patensohn Adam auf, der nicht vom Bildschirm loskommt.
Dann macht er ein Experiment. Er geht in die amerikanische Kleinstadt Provincetown und lebt drei Monate ohne Smartphone und ohne Computer mit Internetzugang. Das Experiment war als persönliche Probe geplant. Nach seiner Rückkehr merkt er, dass es mit Handy-Ausschalten und Sich-Zusammenreißen nicht getan ist. Er spricht mit Hunderten Fachleuten, und seine These steht: Aufmerksamkeit wird wie eine Frage des Willens erlebt, ist in Wahrheit aber eine Frage der Umgebung. Es gibt zwölf verschiedene Ursachen, die meisten liegen nicht in der Hand des Einzelnen, und der Großteil der Lösung ist gesellschaftlich.
Diese These leistet etwas Starkes: Sie nimmt den Lesenden die Schuld ab und legt sie woanders hin. Als Erwachsene mit ADHS verstehe ich diesen Reiz sehr gut. Wenn ein Buch sagt „es liegt nicht an dir“, fühlt sich das gut an, unabhängig von den Belegen, deshalb müssen wir selbst das Maß halten.
Im Buch: Tempo, Flow, Schlaf
Der Hauptteil besteht aus zwölf Ursachen. Es sind vierzehn Kapitel, weil die sechste Ursache in zwei Kapiteln behandelt wird und zwei Lösungskapitel dazwischenkommen.
Erste Ursache: Tempo, Wechsel und Filtern. Die Geschwindigkeit, mit der Information fließt. Aus einer Rezension habe ich erfahren, dass im Buch die Rechnung vorkommt, die Informationsmenge, der ein durchschnittlicher Mensch pro Tag begegnet, entspreche hundertvierundsiebzig Zeitungen. Das eigentliche Gewicht liegt auf dem Multitasking. Laut Hari gibt es kein Multitasking, sondern schnelles Wechseln, und jeder Wechsel kostet Zeit und Genauigkeit. Im Text über den Multitasking-Mythos auf dieser Seite habe ich denselben Mechanismus aus ADHS-Sicht beschrieben.
Zweite Ursache: die Beschädigung von Flow-Zuständen. Er stützt sich auf Csikszentmihalyis Flow-Begriff. Für Flow braucht es ein klares Ziel, eine Arbeit, die man als sinnvoll empfindet, und eine Herausforderung, die etwas über den eigenen Fähigkeiten liegt. Einer veröffentlichten Rezension zufolge zählt Hari das Auf-den-Bildschirm-Schauen zu den Tätigkeiten, die am wenigsten Flow geben. Das Gute an dem Kapitel ist für mich, dass es die Lösung nicht in Verboten sucht, sondern versucht, den Menschen näher an eine Arbeit zu bringen, die ihn zutiefst interessiert.
Dritte Ursache: körperliche und geistige Erschöpfung. Schlaf. Dass zu wenig Schlaf Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Stimmung beeinträchtigt, ist ohnehin bekannt. Hari verbindet das mit künstlichem Licht und Arbeitsrhythmen. Praktische Vorschläge wie vor dem Schlafengehen den Bildschirm zu meiden und das Zimmer kühl zu halten, stammen von hier. Bei ADHS hat das Thema eine zusätzliche Ebene. Im Text ADHS und Schlaf habe ich beschrieben, wie sich die innere Uhr verschiebt.
Im Buch: Lesen, Abschweifen, Überwachtwerden
Vierte Ursache: der Zusammenbruch des langen Lesens. Es geht darum, dass immer weniger Romane gelesen werden und das Lesen am Bildschirm einen an überfliegendes Lesen gewöhnt. Der Befund, dass man am Bildschirm weniger versteht und behält, läuft in Rezensionen unter dem Namen „Bildschirmunterlegenheit“. Den Grund für Leseschwierigkeiten bei ADHS sehe ich eher im Arbeitsgedächtnis und in der spät kommenden Belohnung als im Bildschirm. Im Text darüber, warum Bücherlesen mit ADHS so schwer ist, habe ich das ausgeführt. Die beiden widersprechen sich nicht, sie überlagern sich.
Fünfte Ursache: die Störung des Gedankenwanderns. Er vertritt, dass Abschweifen keine verlorene Zeit ist, sondern der Ort, an dem sich Ideen miteinander verbinden. Diese Idee liegt mir nahe. Als jemand, der gern spazieren geht, kann ich von den Vorschlägen des Buches am leichtesten das Gehen ohne Handy verteidigen.
Sechste Ursache, zwei Kapitel: Technik, die dich beobachtet und lenkt. Das ist der härteste Teil des Buches. Hier stehen Shoshana Zuboffs Begriff des Überwachungskapitalismus und das, was der ehemalige Google-Ingenieur Tristan Harris und Aza Raskin, bekannt als der Mann, der das endlose Scrollen entworfen hat, erzählen. Die Logik: Kostenlose Plattformen verwandeln Nutzerprofile in Werbeeinnahmen, der Verdienst wächst mit der Zeit am Bildschirm, und deshalb stellen Algorithmen Wut und Angst nach vorne. Aus einer Rezension habe ich erfahren, dass im Buch die Angabe vorkommt, jedes Wort moralischer Empörung erhöhe die Rate, mit der ein Tweet geteilt wird, um etwa zwanzig Prozent. Mein Text über endloses Scrollen erklärt, warum dieser Mechanismus bei ADHS so gut greift.
Im Buch: die Grenze des Einzelnen, Stress, Körper, Kinder
Siebte Ursache: grausamer Optimismus. Für mich ist das das philosophische Rückgrat des Buches. Hari sagt, dass individuelle Lösungen allein nicht reichen und dass eine Plattform, die das dem Nutzer überlässt, ihn hinhält. Es gibt ein Kapitel, das Nir Eyals Buch Indistractable aus diesem Blickwinkel kritisiert. Das Kapitel danach, „die ersten Anzeichen der tieferen Lösung“, geht vom Einzelnen zum System über: Begrenzung des Überwachungskapitalismus, öffentliche Kontrolle der Plattformen, ein verändertes Design.
Achte Ursache: Stress und Wachsamkeit. Ein Geist, der sich nicht sicher fühlt, richtet seine Aufmerksamkeit auf das Absuchen nach Bedrohungen. Das ist schlüssig und auch bei ADHS sehr vertraut. Darauf folgt ein Kapitel über Orte, denen es gelungen ist, die Welle von Tempo und Erschöpfung umzukehren. Den Namen des Kapitels gebe ich ungefähr wieder, die Beispiele darin konnte ich nicht überprüfen.
Neunte und zehnte Ursache: Ernährung und Verschmutzung. Es geht darum, dass zuckerhaltige und verarbeitete Ernährung den Blutzucker schwanken lässt und dass Schadstoffe wie Blei das kindliche Gehirn beeinflussen. Eine Leserrezension sieht dieses Kapitel als den am schwächsten verknüpften Teil des Buches, weil zwei getrennte Themen in ein Kapitel gepackt wurden. Zur Rolle der Ernährung bei ADHS kannst du dir den Text über ADHS und Ernährung auf dieser Seite ansehen.
Elfte Ursache: der Anstieg von ADHS. Darauf gehe ich unten gesondert ein.
Zwölfte Ursache: das Einsperren der Kinder. Weniger unbeaufsichtigtes Spielen draußen, volle Terminpläne, Prüfungsdruck. Hari verknüpft das freie Spiel mit der Entwicklung der Aufmerksamkeit. Ein Kapitel, das ich mag, aber ich möchte diese Verbindung nicht bestätigen, ohne ihr Evidenzniveau zu kennen.
Letztes Kapitel: Die Aufmerksamkeitsrebellion. Hari zählt persönliche Vorschläge auf: sich vorab festlegen, indem man das Handy zu bestimmten Zeiten wegschließt; sich nicht ausschimpfen, wenn man abschweift, sondern versuchen, dem Flow näherzukommen; eine lange Pause von den sozialen Medien; Spazierengehen ohne Handy; Schlafen. Dann sagt er, dass das nicht reicht, und stellt drei gesellschaftliche Forderungen: ein Verbot des Überwachungskapitalismus, die Vier-Tage-Woche, freies Spiel für Kinder.
Die größten Stärken
Das Buch benennt einen Zustand, und das ist viel wert. Ständiges Zerstreutsein wird wie eine eigene Schwäche erlebt, Hari zeigt, dass es das Ergebnis einer Umgebung ist. Als jemand, der glaubt, dass die Gestaltung der Umgebung mehr bewirkt als Willenskraft, mache ich mir diesen Rahmen zu eigen.
Zweitens zwingt es dazu, den Einzelnen und das System gleichzeitig zu denken. Es gibt individuelle Vorschläge, aber das Buch sagt nicht „das reicht“. Eine türkische Rezension schreibt, das Buch komme bei der Frage, ob der Einzelne oder das System Vorrang hat, zu keiner klaren Entscheidung und lasse die Lesenden damit unentschlossen zurück. Ich stimme zu, glaube aber, dass das auch ein Stück Ehrlichkeit ist.
Drittens die Lesbarkeit. Hari ist ein guter Erzähler. Die Aufnahmen der Gespräche mit den Forschenden, die er getroffen hat, hat er auf der Website des Buches veröffentlicht, und am Ende des Buches steht eine Liste von Gruppen, die für die Aufmerksamkeit kämpfen.
Schwächen und Kritik
Die ernsteste Kritik richtet sich auf das Evidenzniveau. Der Psychologe Stuart Ritchie sagt in seiner Rezension für UnHerd, die Behauptung, die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen habe mit der Zeit abgenommen, sei nicht durch echte Daten gestützt. Worauf Hari sich stützt, sind eher Anekdoten, sein eigenes Digital-Detox-Experiment und einige kleine Studien. Ritchie gibt auch wieder, dass Hari im Buch einräumt, es gebe keine Langzeitstudie, die die Aufmerksamkeitsspanne über Jahre verfolgt. Derselbe Text weist außerdem auf einen Fehler hin: Hari schrieb, Facebook habe keine Funktion, die Freunde in der Nähe anzeigt, dabei gab es eine solche Funktion seit 2014. Ein kleiner Fehler, aber er nährt die Sorge, wie sorgfältig die Quellen geprüft wurden.
Ritchies zweiter Einwand betrifft den Ton der Gewissheit. Hari erwähnt die Grenzen der Studien und die Uneinigkeit unter Forschenden in einem Satz und macht dann mit derselben Sicherheit weiter. Der dritte betrifft die ökonomische Deutung, also die Schuld, die dem Wachstum und dem Kapitalismus zugeschrieben wird. Ritchie erinnert daran, dass Wachstum Armut und Krankheit verringert hat. Das ist eine politische Debatte, beide Seiten haben berechtigte Punkte.
Matthew Sweet ging in seiner Kritik, die in der Kolumne Londoner's Diary aufgegriffen wurde, noch härter vor. Er sagte, die Studie hinter der Behauptung, Jugendliche konzentrierten sich nur fünfundsechzig Sekunden auf eine Aufgabe, sei falsch gelesen worden, und forderte, das Buch vom Markt zu nehmen. Hari antwortete, er habe geschrieben, dass die Studie klein sei, er habe das Beispiel nur als Einstieg benutzt, und dahinter stünden breitere Belege. Wer recht hat, kann ich nicht entscheiden, aber wer beide Seiten liest, bekommt genug Information.
Und dann verfällt das Buch in das, was es selbst kritisiert. Eine türkische Rezension merkt an, dass das Buch, das die Informationsflut des Internets kritisiert, seine Lesenden ebenfalls mit Information ermüdet. Das finde ich nicht übertrieben.
Das ADHS-Kapitel
Das ist für mich die kritischste Stelle. Hari behandelt ADHS als eine der Ursachen und liest die steigende Zahl der Diagnosen weitgehend als umweltbedingtes und gesellschaftliches Bild. Laut der türkischen Rezension ignoriert er den genetischen Anteil nicht und fügt hinzu, dass Gene je nach Umwelt an- und abgeschaltet werden können. Aber er vertritt, dass die Lösung statt Medikamenten freies Spiel, weniger Prüfungsdruck und ein entspannterer Schulalltag sei, und rahmt Medikamente als individuelle Lösung eines umweltbedingten Problems.
In diesem Rahmen sehe ich ernste Probleme. In Zwillingsstudien liegt die Erblichkeit von ADHS bei etwa siebzig Prozent, die Umwelt ist also nicht die einzige Erklärung. Die Wirkung der medikamentösen Behandlung ist in kontrollierten Studien gemessen worden; welche Reihenfolge die Leitlinien empfehlen, habe ich im Text Medikation oder Therapie beschrieben. Auch steigende Diagnosezahlen sind für sich genommen kein Beleg für Umweltursachen; im Text Wird ADHS zu oft diagnostiziert? habe ich über den Anteil des gewachsenen Bewusstseins und der übersehenen Gruppen geschrieben. Wenn du ein Buch suchst, das die Debatte über Überdiagnosen ohne Geschrei führt, ist The ADHD Explosion viel ausgewogener.
Die Entscheidung über Medikamente wird mit der Ärztin oder dem Arzt getroffen, und dieses Buch ersetzt das nicht. Beim Lesen dieses Kapitels kommt man leicht zu dem Schluss: „ADHS ist nur Umwelt, also liegt das Problem nicht bei mir, sondern in der Umgebung.“ Dieser Schluss wird nicht einmal von den Belegen, die das Buch selbst anführt, ganz gestützt.
Für wen, für wen nicht
Ein guter Einstieg für alle, die auf die Frage „Warum bin ich so zerstreut?“ einen anderen Rahmen als Schuld suchen. Wertvoll ist es auch, weil es einen Themen wie Handy, Schlaf, Spielen bei Kindern und das Tempo im Arbeitsleben zum ersten Mal gebündelt betrachten lässt.
Für frisch diagnostizierte Lesende mit ADHS, die immer noch denken „ich genüge nicht“, wirkt es in zwei Richtungen. Der Systemrahmen entlastet, aber das ADHS-Kapitel kann in eine falsche Richtung ziehen. Dieses Kapitel liest man besser zusammen mit der Ärztin oder dem Arzt oder mit einer Quelle, der du vertraust.
Für Lesende, die von dem Buch einen Forschungsbericht erwarten und hinter jeder Behauptung eine solide Studie sehen wollen, ist es nicht geeignet. Ihnen würde ich empfehlen, die Quellenangaben griffbereit zu halten.
Sein Platz im Regal
Das Buch im Regal, das dem Thema Konzentration am nächsten ist, ist Derin Çalışma (Deep Work). Newport schaut darauf, wie der Einzelne seinen eigenen Kalender aufbaut, Hari zeigt, was nicht in der Hand des Einzelnen liegt. Beide zusammen zu lesen ist sinnvoll: das eine Diagnose, das andere Rezept, beide in einer etwas zu selbstsicheren Sprache geschrieben.
In der Debatte über eine umweltbezogene Lesart von ADHS gehen Dağınık Zihinler (Scattered Minds) und ADHD Nation aus verschiedenen Richtungen durch dieselbe Tür. Beide haben ihre eigenen Grenzen, und sie im Vergleich zu lesen ist lehrreicher.
Schluss
Çalınan Dikkat sollte man nicht wie einen Forschungsbericht lesen, sondern wie ein Thesenbuch. Die eine Hälfte der These sitzt: Die Umgebung formt die Aufmerksamkeit, und Schuld ist kein guter Wegweiser. Die andere Hälfte ist von den Belegen her locker, und das ADHS-Kapitel ist die lockerste Stelle. Ich würde das Buch für die ersten sechs Ursachen behalten und den Rest lesen, indem ich zu den Quellen zurückgehe.