Leyla ile Mecnun (Leila und Madschnun)
Selbst als die Vereinigung kommt, zieht Mecnun sich zurück. Fuzuli machte 1535 aus der arabischen und persischen Geschichte einen Streit über die Liebe in der Wüste.
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Leyla ile Mecnun ist das Mesnevi, ein langes erzählendes Gedicht in Reimpaaren, das Fuzuli 1535 geschrieben hat. In einem Satz, der auf der Ausgabe des Ministeriums für Kultur und Tourismus beruht, umfasst es 3098 Doppelverse. Die Versnummern und Überschriften gebe ich nach diesem Satz an, in anderen Ausgaben können die Nummern verrutschen.
Für Fuzulis Geburtsjahr werden Daten zwischen 1480 und 1494 genannt. Er starb 1556, in Bagdad oder Kerbela. Der Diwan, die Su Kasidesi (Ode an das Wasser), Hadikatü's-Süeda und Şikayetname sind ebenfalls seine Werke; Leyla ile Mecnun ist auf dieser Liste das Mesnevi, das eine Geschichte erzählt.
Was die türkischen Ausgaben angeht: In den Listen der Buchhandlungen gibt es sehr viele Ausgaben, deren Seitenzahl zwischen achtzig und dreihundertzweiundfünfzig schwankt. Welche davon der vollständige Text und welche eine vereinfachte Fassung ist, konnte ich anhand der Seiten nicht überprüfen; ich schreibe unter dem Originaltitel darüber.
Die Geschichte gab es schon vor Fuzuli
Die Geschichte von Kays und Leyla stammt aus arabischen Quellen. Nizami schrieb 1181 ein persisches Leyla und Madschnun, Dschami änderte im sechsten Buch seiner Heft Evreng das Ende, Amir Chosrau Dehlawi schrieb die Geschichte in seinem eigenen Madschnun u Leyla neu.
Fuzuli betritt diese Menge spät, und er weiß das. Laut dem Text erinnern ihn diejenigen, die die Geschichte von ihm verlangen, daran, dass es sie bei den Persern oft gibt, bei den Türken aber gar nicht. Die TDV İslam Ansiklopedisi (Islam-Enzyklopädie der türkischen Religionsstiftung) nennt diese Dichter: Taşlıcalı Yahya Bey, Hayali Bey, Celalzade Mustafa Çelebi und Üsküdarlı Aşki, die am Bagdad-Feldzug Süleymans des Prächtigen (Kanuni) teilnahmen. Laut demselben Artikel betrachtet Fuzuli diese Bitte als Prüfung, beendet das Werk in kurzer Zeit und verändert die Motive, während er Nizami zum Vorbild nimmt: Leyla ist nicht mehr Kays' Verwandte.
Er widmet das Mesnevi Veys Pascha, dem Statthalter von Bagdad, das sagt der Text offen. Manche Quellen schreiben den Namen des Statthalters als Süleymani Pascha und geben auch das Entstehungsjahr unterschiedlich mit 1533, 1535 und 1536 an. Ich habe den Namen behalten, den der Text nennt, und das Jahr 1535 der TDV.
Das Sechstel vor der Geschichte
Die eigentliche Erzählung beginnt etwa bei Vers 477. Davor stehen eine Vorrede in Prosa (dibace), ein Tevhid zum Lob der Einheit Gottes, ein Münacat (ein Gebet), Kasiden, eine Miraciyye über die Himmelfahrt des Propheten, ein Naat zum Lob des Propheten, das Lob Süleymans, der Anlass des Werks und das Lob des Statthalters. Fast ein Sechstel der Verse vergeht an der Tür.
Die Vorrede ist eine Absichtserklärung: Die Geschichte ist ein Vorwand, gesagt werden soll die Wahrheit. Leyla ist der Name des Geheimnisses hinter dem Schleier, Mecnun die Seele, die durch die Wüste der Achtlosigkeit irrt. Trotzdem sagt der TDV-Artikel, dass im Gefüge eine realistische Liebe überwiegt, auch wenn mystische Deutungen gemacht werden.
Fuzuli ist sich der Schwierigkeit bewusst: Der Anfang der Geschichte ist Kummer, ihr Ende ist Nichtsein, in ihrem Wein ist keine Freude, in ihrer Melodie kein Frohsinn. Er streut mehr als zwanzig Ghaselen und Murabbas (Vierzeiler-Strophen) ein. Jede Szene beginnt mit einer gereimten, zweiteiligen Überschrift: Dies ist jenes, und dies ist wiederum jenes. Liest man nur die Überschriften, kann man das Gerüst der Geschichte herausarbeiten. Im letzten Vers der Ghaselen steht der Dichtername (mahlas) Fuzuli, das heißt, während Leyla oder Mecnun spricht, tritt die Signatur des Dichters dazwischen.
Schule, Frühling, der Name Mecnun
Kays' Vater ist ein kinderloses arabisches Stammesoberhaupt. Er wartet mit Gelübden, und eines Nachts wird sein Gebet erhört. Fuzulis Säugling weint gleich nach der Geburt und sagt, er sei auf die Welt gekommen, um der Rivale des Kummers zu sein.
Mit zehn Jahren wird das Beschneidungsfest gefeiert, und er kommt in die Schule. In den Bänken sitzen Mädchen und Jungen, auch Leyla ist dort. Kays tut so, als hätte er den Unterricht nicht verstanden, und bittet sie um Hilfe, schreibt Buchstaben absichtlich falsch, damit Leyla lächelt und sie verbessert, und schreibt in sein Heft immer wieder die zwei Buchstaben aus Leylas Namen.
Als sich das Gerede verbreitet, schimpft Leylas Mutter ihre Tochter aus. Leyla sagt weinend, sie wisse nicht, was Liebe sei. Die Mutter glaubt ihr, behält die Tochter aber zu Hause. Kays sieht in der Schule einen leeren Platz.
Dann kommt der Frühling. Seine Freunde sagen ihm, die Jahreszeit sei die Zeit der Freude, er solle aufhören, Kummer zu tragen, und hinaus in die Steppe gehen. Mecnun geht hinaus, aber er streift umher und klagt der Tulpe, der Narzisse, dem Veilchen und der Nachtigall sein Leid. Sein Weg führt ihn an den Ort, an dem Leyla mit den Mädchen spazieren geht, und als sich die beiden Liebenden begegnen, fallen beide in Ohnmacht. Von diesem Tag an nennt man Kays Mecnun (der Besessene). Er zerreißt seinen Kragen, lässt seine Schuhe zurück, verabschiedet sich von seinen Freunden mit den Worten, sie sollten ihm nicht nahekommen, und geht in die Wüste.
Der Vater, die Kaaba, die Gazelle
Der Vater findet seinen Sohn in der Wüste. Er erinnert ihn an das Erbe der arabischen Stammesführung, und auch die Mutter wiederholt denselben Rat mit anderen Worten. Als auch das nicht wirkt, geht der Vater, um um Leylas Hand anzuhalten. Die Antwort ist höflich und verschlossen: Die Leute nennen deinen Sohn Mecnun, ich kann ihm meine Tochter nicht geben, aber wenn er zur Vernunft kommt, sehen wir weiter. Da Mecnun niemand ist, der durch Vernunft gesund wird, ist diese Bedingung für mich die höfliche Art, die Tür zu schließen.
Der Vater sucht die Lösung an der Kaaba. Mecnun bittet vor der Kaaba nicht um Heilung, sondern darum, dass noch mehr Liebe in sein Herz fällt. Dann kehrt er in die Wüste zurück, rettet eine Gazelle aus der Falle eines Jägers, indem er alles hergibt, was er in der Hand hat, und teilt sein Leid mit einer Taube.
Leylas Seite
Fast zweihundert Verse spielen in Leylas Zimmer. Sie schüttet der Kerze ihr Herz aus, vertraut dem Nachtfalter ihr Geheimnis an, streitet mit dem Mond, schickt dem Wind eine Nachricht, geht im Frühling in den Garten, spricht mit der Wolke. Jede davon ist eine eigene Szene mit eigener Überschrift. Auch ihr erstes Ghasel über die Trennung spricht sie hier, eingeschlossen zu Hause.
Dann verliebt sich İbn-i Selam, der mit seinem Falken auf die Jagd geht, in sie, schickt mit einem Gesandten reichlich Güter, und die Familie willigt ein. Leyla trauert.
Nevfel, die Kette, die Lüge mit dem Dschinn
Ein gerechter Mann, Nevfel, der Mecnun in der Wüste sieht, verspricht ihm Hilfe und zieht mit seinem Heer gegen Leylas Stamm. Mecnun aber betet im Kampf dafür, dass Leylas Seite gewinnt, denn dieses Heer ist das Heer der Geliebten. Nevfel verliert die erste Schlacht und gewinnt die zweite. Als Leylas Vater sagt, der Ehevertrag der Tochter sei bereits geschlossen und zwei Männer würden einer Frau nicht ziemen, zieht Nevfel sich beschämt zurück. Mecnun wirft ihm ins Gesicht, dass er sein Wort nicht gehalten hat.
Danach zieht Mecnun wie der angekettete Gefährte eines alten Mannes, der von Zaubersprüchen lebt, von Zelt zu Zelt, weil der Weg durch Leylas Lager führt. In einer anderen Szene stellt er sich blind und schaut der Geliebten ins Gesicht.
In der Hochzeitsnacht sagt Leyla zu İbn-i Selam, der ihren Schleier heben will, seit den Schultagen weiche ein Dschinn nicht von ihrer Seite und töte jeden, der sich nähert, mit einem einzigen Schlag. Der Mann glaubt es und kommt ihr nie wieder nahe. Laut TDV tritt diese Lüge an die Stelle des Ohrfeigen-Motivs bei Nizami. Für mich der klügste Einfall der Geschichte.
Zeyd, die Briefe, das ausgelöschte Bild
Der treue Freund Zeyd bringt die Nachricht von der Hochzeit in die Wüste. Mecnuns Brief ist voller Vorwürfe: Nach außen bist du bei mir, innen bei einem anderen. Leylas Antwort ist eine Entschuldigung mit dem Bild der Nachtigall im Käfig. Zeyd trägt die Briefe zwischen beiden hin und her.
Der Vater kommt in die Wüste und ermahnt ihn noch einmal, Mecnun sagt, lass mich, und der alte Mann verabschiedet sich hilflos. Als Mecnun vom Tod seines Vaters hört, wirft er sich auf dessen Grab. Danach ist er ganz allein. Die wilden Tiere sind sein Heer, Fuzuli nennt ihn den Schah des Landes des Leids. Eines Tages sieht er auf einer Fläche ein Bild, auf dem die beiden nebeneinander gezeichnet sind, löscht Leylas Bild aus, lässt sein eigenes stehen und sagt denen, die nach dem Grund fragen, auf dem Weg der Liebe müsse der Liebende sichtbar, die Geliebte aber verborgen sein.
In einer anderen Nacht betritt der Himmel die Bühne. Mecnun erzählt sein Leid der Reihe nach den Planeten, als Merkur (Utarit) ihn nicht versteht, wechselt er zu einer anderen Melodie, und als er von keinem eine Antwort erhält, wendet er sich direkt an Gott und betet bis zum Morgen. Laut der Überschrift wird sein Gebet erhört.
Als İbn-i Selam stirbt, bringt Zeyd die Nachricht. Mecnun weint um den Tod seines Rivalen, Zeyd ist verblüfft. Der Mann der Geliebten ist tot, der Weg ist frei, aber der Held freut sich nicht. Ich finde, hier sagt das Buch zum ersten Mal offen, von welcher Art Liebe es spricht.
Die Begegnung in der Wüste
Leyla macht sich auf den Weg, die Karawane lässt sie zurück, und während sie allein im Dunkeln umherirrt, gerät sie an den Ort, an dem Mecnun ist. Sie fragt, wer bist du, er sagt, ich bin Mecnun. Mecnun fragt auch, wer sie ist. Leyla gibt sich zu erkennen, ruft ihn zu sich und trägt ein Ghasel vor.
Mecnun sagt, leg kein Feuer an einen schwachen Busch, sagt, damals, als Licht in meinen Augen war, hast du dein Gesicht verborgen, will nicht, dass Leyla zu Mecnun wird, und trägt ein Ghasel vor, in dem es heißt, wer die Vollkommenheit der Liebe (kemal-i aşk) sucht, müsse sich von der Schönheit der äußeren Gestalt fernhalten. In einem Vers fragt er: Wenn ich ich bin, was bist du, wenn du du bist, was bin ich? Als jemand, der an der ODTÜ (Technische Universität des Nahen Ostens) Philosophie studiert hat, höre ich das nicht wie eine Liebeserklärung, sondern wie ein Rätsel über Identität.
Leyla widerspricht ihm nicht, sie gibt ihm recht. Die Tage, die sie mit Schmuck verbracht hat, hält sie für falsch und beschließt, den Schleier des Nichtseins über sich zu ziehen. Da erscheint jemand auf seinem Kamel: der Mann, der Leyla sucht, findet sie und bringt sie zurück. Mecnun bleibt wieder mit Schlangen und Ameisen allein. Fuzuli erzählt ihn gleich danach in einer Art Himmelfahrt: Engel in der Gestalt wilder Tiere sind seine Gefährten, er ist fern von Essen und Trinken, einer, der durch das Gleichnis hindurch die Wahrheit gesehen hat.
Diese Szene ist das Zentrum des Buchs. Die ganze Spannung der Liebesgeschichte baut sich auf die Vereinigung hin auf, und als die Vereinigung kommt, zieht sich der Held zurück.
Zwei Tode, ein Traum
In Leylas Leben zieht der Herbst ein. Sie wird krank, gibt ihrer Mutter ihr Vermächtnis, und danach folgt ein Ghasel, das rät, den Tod nicht zu fürchten. An einer Stelle sagt sie, das Dasein selbst sei ein Schleier. Sie stirbt.
Als Mecnun die Nachricht erhält, stürzt er zu Boden, geht mit Zeyd zum Grab, spricht unter Tränen, dann umarmt er das Grab und stirbt. Man begräbt beide an derselben Stelle. Zeyd lässt das Grab errichten und zündet seine Öllampe an, das Grab wird zu einem Wallfahrtsort. Eines Nachts sieht er im Traum in einem Garten zwei Monde, Engel dienen ihnen, man nennt es den Garten Rıdvans (das Paradies). Fuzuli streitet in den letzten sechzig Versen mit dem Himmel, dann mit dem neidischen Kritiker und schließt mit: Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, schweig.
Die größten Stärken
Fuzuli gibt Leyla eine Stimme. Im Beitrag zu Masumiyet Müzesi auf dieser Seite hatte ich mich darüber geärgert, dass Kemal sich nie fragt, was Füsun will. Dass Leyla in einem 1535 geschriebenen Mesnevi in ihrem eigenen Zimmer fast zweihundert Verse lang spricht, überrascht mich.
Die zweite Stärke ist die Art, wie er Gedanken aufbaut. Fuzuli bindet Liebe und Schönheit aneinander: Er sagt „Hüsn olmasa aşk zahir olmaz“ (Fuzuli, Leyla ile Mecnun), ohne Schönheit würde die Liebe nicht sichtbar, und sagt gleich auch das Gegenteil. Dann prüft er dieses Band in der Wüste.
Die dritte ist der Klang. Die Verse sind kurz, das Aruz-Versmaß fließt, die Geschichte atmet durch die Ghaselen. Als jemand, der Diwan-Dichtung liest, lese ich Fuzuli nicht als türkische Kopie Nizamis, sondern als jemanden, der mit seiner eigenen Stimme spricht.
Schwächen und Streitpunkte
Die Einleitung ist lang. Die Vorrede gehört zu der Sorte, die ein gewöhnlicher Leser aufschlägt und nach ein paar Zeilen weglegt. Dazu kommt die Langsamkeit der Erzählung: wenige Ereignisse, viele Klagelieder, dieselben Bilder (Rose, Nachtigall, Nachtfalter, Feuer) wiederholen sich.
Die Sprache ist ein ernstes Hindernis. Ohne Anmerkungen zu lesen, ist für mich fast unmöglich, und in den vereinfachten Fassungen geht die Musik der Verse sehr wahrscheinlich verloren.
Dann ist da Mecnuns Härte: Er ist grob zu seinem Vater, zu Nevfel, zu Leyla. Fuzuli zeigt das als den Preis der Liebe. Meiner Meinung nach zahlen diesen Preis immer die anderen. Die Stimme, die Leyla bekommt, ist groß, aber am Ende zieht auch sie sich ins Nichtsein zurück.
Und schließlich die Frage der Deutung. Eine mystische Lesart ist möglich, eine realistische auch. Die TDV sagt, dass die realistische Liebe überwiegt, und so habe ich es in diesem Beitrag auch gelesen. Welche du wählst, hängt für mich davon ab, wofür du das Buch aufschlägst.
Für wen, für wen nicht
Für alle, die Diwan-Literatur lesen, die es mit Nizami und Dschami vergleichen wollen, die in einer Liebesgeschichte etwas anderes suchen als die Vereinigung.
Nicht geeignet für jemanden, der die Geschichte schnell und in moderner Sprache will. Ich würde beim ersten Lesen die Prosa-Vorrede und die ersten vierhundert Verse überspringen, bei 477 anfangen und dann zur Einleitung zurückkehren. Die Szenen mit Überschriften eignen sich gut zum stückweisen Lesen. Der Beitrag warum Lesen so schwer ist, in dem ich beschreibe, wo das Lesen bei ADHS abreißt, hilft auch bei so einem Text.
Sein Platz im Regal
Im Beitrag zu Solaris auf dieser Seite hatte ich geschrieben, dass Harey aus Kelvins Gedächtnis gemacht ist. Auch der Mensch, den Mecnun liebt, wirkt ab einem gewissen Punkt eher wie die Leyla, die er in seinem Kopf gebaut hat, als wie Leyla selbst; dass er seine Geliebte in der Wüste zurückweist, lässt mich daran denken. Das ist meine Deutung, der Text sagt es so nicht.
Über die Zeit in der Diwan-Dichtung hatte ich auf einer Seite im Tagebuch geschrieben. Zeyds Freundschaft möchte ich zusammen mit dem Tagebuch Philia lesen: Zeyd trägt Briefe zwischen beiden hin und her, ohne irgendetwas zu erwarten.
Ich sage nicht, dass Mecnun ADHS hat. Aber einer einzigen Sache die ganze Aufmerksamkeit zu geben und den Rest der Welt fallen zu lassen, ähnelt dem Muster, das ich in den Beiträgen über Alles-oder-nichts-Denken und über den Hyperfokus am Anfang der Liebe beschrieben habe. Ähnlichkeit ist keine Diagnose.
Schlusswort
Fuzulis eigentlicher Mut liegt für mich darin, dass er die Vereinigung nicht scheitern lässt, sondern sie, als sie kommt, zurückweisen lässt. Ich gebe ihm darin nicht recht, aber die Geschichte lässt sich danach auch nicht mehr in ihren alten Zustand zurückversetzen.